Fachpraxis für funktionelle und plastische HNO-Chirurgie

Überörtliche Gemeinschaftspraxis in Münster-Zentrum und Hiltrup

Mittelohrchirurgie / Tympanoplastik

Cholesteatom

Unter Cholesteatom verstehen wir auch die Knocheneiterung oder die chronische epitympanale Otitis media. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch Hörverlust und stinkendem Ausfluss aus dem Ohr. Schmerzen treten erst im Spätstadium auf.

Das Cholesteatom kann nur durch eine Operation mit Entfernung des gesamten zerstörten Knochematerials saniert werden. Ein Antibiotikum oder Ohrentropfen helfen nur kurzfristig gegen das Ohrenlaufen.

Obwohl ein Cholesteatom sehr langsam wächst und gutartig ist muss es komplett entfernt werden, damit keine Rezidive auftreten. 

Der stationnäre Aufenthalt beträgt 1-3 Tage je nach Ausmass der Operation.

Trommelfelldefekt

Das Trommelfell bietet neben seiner Funktion als Schallvermittler Schutz für das Mittelohr mit den darin befindlichen Gehörknöchelchen und dem dahinterliegenden Innenohr. Ist das Trommelfell aufgrund einer Verletzung oder einer Entzündung defekt oder eingerissen, sollte es wieder verschlossen werden. Oft heilt das Trommelfell von selbst wieder zusammen. Falls diese Selbstheilung gar nicht oder nicht ausreichend eintritt, kann durch eine sogenannte Myringoplastik das Trommelfell in einer ambulanten Operation wieder verschlossen werden. Nach der Operation bleibt der Gehörgang c.a 10-20 Tage durch eine Tamponade verschlossen, so dass in dieser Zeit eine Hörbeeinträchtigung auf der operierten Seite resultiert.