Fachpraxis für funktionelle und plastische HNO-Chirurgie

Überörtliche Gemeinschaftspraxis in Münster-Zentrum und Hiltrup

Hörtestverfahren

Hörstörungen

Wir wenden in unseren beiden Praxen alle gängigen Hörtestverfahren an, um eine Hörstörung zu diagnostizieren. Um Ihnen bei der Hördiagnostik universitären Standard zu gewährleisten, werden alle medizinischen Fachangestellten regelmässig von der Audiologieassistentin der HNO-Universitätsklinik  Lieselotte Becklas geschult. So können wir Ihnen die bestmögliche Untersuchung gewährleisten.

Folgende audiometrische Testverfahren führen wir durch:

Reintonaudiometrie: Prüfverfahren in dem durch Testung des Luftleitungs- und des Knochenleitungsgehörs (125 - 12000 Hz) eine Schwerhörigkeit dargestellt und in die sogenannte Mittelohr- und/oder Innenohrschwerhörigkeit eingeteilt werden kann.

Sprachaudiometrie: Während bei der Tonaudiometrie das Tongehör überprüft wird, kann bei dieser Untersuchung das Sprachgehör (Einsilberverstehen) getestet werden. So kann dann auch der prozentuale Hörverlust ermittelt werden.

Tympanometrie: Hier kann über die Messung der Compliance der Mittelohrdruck abgelesen und die Stapediusreflexe (überschwellige Audiometrie) bestimmt werden.

Otoakustische Emissionen: Über die Bestimmung der transitorisch evozierten otoakustischen Emissionen kann eine Schädigung der äusseren Haarzellen dargestellt werden. Diese Untersuchung ist u.a. sehr wichtig im Neugeborenenhörscreening. Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten.

BERA (Hirnstammaudiometrie): Mit der Hirnstammaudiometrie können wir zwischen Innenohrschwerhörigkeiten, Hörnervenschwerhörigkeiten und zentralen Hörstörungen differenzieren. Für diese Messung sollte man entspannt sein und ca. 1 Stunde an Zeit einplanen.

Hörgeräteüberprüfung: Nach der Anpassung eines Hörgerätes durch den Hörgeräteakustiker, muss das Sprachgehör mit und ohne Hörgerät/-e ermittelt werden um den tatsächlichen Hörgewinn darzustellen.